Bad
Das Bad ist und bleibt der "klassische" Einsatzort von Fliesen.
Hier sind nicht nur unglaublich große Variantenvielfalt gefragt. Auch und besonders die technischen Eigenschaften machen die Fliese zum idealen Gestaltungsmittel im Bad.
Die entsprechenden Möglichkeitensind oft durch bauliche Beschränkungen wie Dachschrägen, lange schmale Räume oder auch wenig Tageslicht beschränkt. Versuchen Sie ihr Bad doch einfach mal mit unserem
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Badespaß mit Fliesen
Das Badezimmer ist wohl fast der wichtigste Raum in unseren Häusern mit einem täglichen Nutzwert. Bereits am frühen Morgen will man sich hier wohl fühlen. Dass es tatsächlich so ist, dafür sorgen Hunderte von Gestaltungsmöglichkeiten.
Viele Menschen haben nur wenig Platz in ihren Bädern. Aber auch kleine Bäder kann man effektvoll gestalten. Gerade in Minibädern kann mit einer räumlichen Unterteilung jeden Winkel voll ausnutzen.
Dieses Prinzip lässt sich selbstverständlich auch auf andere Bereiche des Badezimmers erweitern. So kann zum Beispiel die Toilette abgetrennt werden. Möglich wäre beispielsweise auch eine Wand, die von zwei Seiten genutzt wird - also etwa mit Waschbecken und Toilette.
Gerade im Bad kommt es auf die Hygiene an und da kein anderes Material ist so hygienisch und pflegeleicht ist wie die Fliese, ist diese im Bad unerlässlich. Außerdem werden die Putzmittel immer aggressiver, so dass man darauf achten muss, dass die Wand- und Bodenfliesen säure- und laugenbeständige Eigenschaften aufweisen.
Basis
Steht oft als Synonym für die Grundfliese, welche durch verschiedene Formstücke ergänzt werden kann.
Baustoff Fliesen
Eine Erfahrung, die tausenden von Jahren alt ist, kann einfach nicht falsch sein. Baubiologen bestätigen, was die Geschichte längst gezeigt hat. Keramik ist ein fast unübertroffener Baustoff. Fachleute bewerten kaum ein anderes Material so positiv wie Keramik und somit auch die Fliese.
Denn Keramik ist Natur pur. Und vor allen Dingen in Zeiten von Allergien und Umweltzerstörung gewinnen natürliche, ökologisch und gesundheitlich unbedenkliche Materialien an Bedeutung, wie man es heutzutage überall sehen kann.
> Beständig und langlebig
Die Lebensdauer von Fliesen ist außergewöhnlich hoch. Diese Beständigkeit hängt vor allem mit der Gebrauchs- beziehungsweise Funktionstüchtigkeit des Materials zusammen. Einer Fliese können die alltäglichen Probleme nichts widerfahren. Egal ob Glut vom Kaminfeuer, Zigaretten oder Stöckelschuhe, eine Fliese hält fast allem Stand.
Die Farbe noch die Materialversprödung kann durch Sonnen- und andere Lichtstrahlen zerstört werden. Daher kann man Fliesen ohne Bedenken an Fassaden oder auf Terrassen und Balkons anwenden oder auch in Kühlhäusern für Lebensmittel oder dergleichen verlegen, da die frostbeständige Fliese und Platte auch tiefe Temperaturen übersteht. Es gibt aber auch säurebeständige und fleckensichere Fliesen und Platten.
> Kosten sparend
Bereits nach wenigen Jahren kann man feststellen, dass sich die Anschaffungskosten als auch die Folgekosten bei Fliesenbelägen rentieren und Kostenvorteile erkennbar werden, wenn man sie mit anderen Wand- und Bodenbelegen vergleicht.
Um diese Behauptung zu beweisen, benötigt man nicht einmal einen Gutachter. Man muss sich nur mal in der Geschichte umsehen. Denn die Geschichte ist der beste Beweis dafür, dass Fliesen fast ein Leben lang halten.
Fliesen, wie sie schon im alten Babylon vor 5.000 Jahren gebrannt wurden, sind heute noch intakt. Auch in unzähligen Kirchen wie in Italien und Portugal liegen Fußböden aus Bodenkeramik, die Jahrhunderte alt sind. Gibt es einen Teppichboden, einen Boden aus PVC oder Linoleum oder Eichebohlen der diese Erfolgsgeschichte aufweisen kann?! Nein. Denn an diese Gebrauchsdauer kommt kein anderer Belag heran. Aber wer lebt schon 5.000 Jahre und kann uns das alles bestätigen?
> Hygienisch
Das Vertrauen, das wir unserem Geschirr, von dem wir essen oder aus dem wir trinken, entgegenbringen, haben sich auch keramische Fliesen und Platten verdient. Auch unsere Fliesen und Platten sind hygienisch absolut einwandfrei, da sie sich wie das Geschirr auch leicht sauber halten lassen.
Auf unseren Fliesen haben Bakterien, Pilzsporen und andere Krankheitserreger keine Chance. Nicht umsonst werden keramische Fliesen und Platten schließlich unter anderem in kommunalen Trinkwasserbehältern und Schwimmbecken eingesetzt.
> Umweltfreundlich und ökologisch wertvoll
Fliesen sind geruchs- und geschmacksneutral. Sie dünstet nichts aus und nehmen auch keine schädlichen Stoffe aus der Umwelt auf. Das heißt: Fliesen sind absolut umweltfreundlich. Davon einmal abgesehen bemühen sich einige Hersteller um möglichst umweltfreundliche Verfahren bei der Produktion.
Außerdem entlastet die Fliese durch ihre lange Lebensdauer die Umwelt enorm, da Abfälle bzw. Erneuerungen sehr selten und meist erst Jahrzehnte später anfallen. Ausgewechselte alte Fliesen können zudem, wie anderer mineralischer und somit umweltfreundlicher Bauschutt, als Schotter für den Straßenbau erneuert werden. Einige Fliesen und Platten bestehen auch als solchen Materialien, bei denen die Möglichkeit besteht, sie der Natur zurückzugeben, da sie ohne die Umwelt zu belasten wieder zu Ton oder Erde werden.
Fliesen stellen einen idealen Bodenbelag für energiesparende Fußbodenheizung dar, was man nicht vergessen sollte.
> Pflegeleicht
Fliesen sind besonders pflegeleicht. Staub kann ganz einfach mit dem Staubsauger und anschließend mit einem feuchten Tuch beseitigt werden, was durchaus umweltfreundlich ist, da, man keine Chemikalien zur Reinigung anwenden muss. Auch für Allergiker ist besonders ein Bodenbelag mit Fliesen zu empfehlen, da die Fliese antistatisch ist und sich somit Staub und Milben nicht festsetzen können. Dreck von Profilsohlen oder Flecken in der Küche neben dem Herd sind kein Thema, da sich alles leicht entfernen lässt, wenn man sein Haus mit Fliesen verlegt hat.
Brandgefahr
Fliesen und Platten sind nicht brennbar. Selbst höhere Temperaturen wie um einem Kamin machen ihnen nichts aus, da sie bei einer Temperatur zwischen 900 bis 1250 Grad gebrannt wurden und somit problemlos das Absetzen heißer Gegenstände oder herabfallende Kaminglut vertragen.
Brand/Brandnummer
Die Brandnummer auch kurz Brand genannt ist ein Synonym für die bereits unter C erläuterte Chargennummer. die kennzeichnet den exakten Farbton sowie die exakte Größe der Fliese.
Bordüren
Bordüren, auch Listellis oder Cenefas genannt, sind überwiegend schmale, rechteckige Fliesen, die wie ein Band (endlos) im oberen Bereich einer verfliesten Wand verlegt werden, um die Wirkung des Raumes zu erhöhen. Einen ganz tollen Effekt erzielen aber auch Bodenbordüren oder Einleger, die verstärkt im Fußbereich eingesetzt oder zu geometrischen Mustern zusammengefügt werden können. Es gibt aber auch einzelne Fliesen als Dekore, die im Format der jeweiligen Fliese ein bestimmtes Bild tragen. Diese Dekorfliesen kann man dann anstelle der Bordüren als Hingucker wählen oder zusammen mit der Bordüre ein schönes Bild ergeben lassen.
Bewertungsgruppen: Trittsicherheit
Im gewerblichen Bereich sind Bodenfliesen der Bewertungsgruppen R9, R 10, R 11, R12 und R13 vorgeschrieben. Darunter ist zu verstehen, dass Fliesen auch bei einem Neigungswinkel (Gefälle) von 3 bis 10° (R9), 10 - 19° (R10), 19 - 27° (R11), 27 - 35° (R12) und über 35° (R13) einen geringen, normalen, erhöhten, großen oder sogar sehr großen "Haftreibwert" haben, also je nach Einsatzgebiet trittsicher sind.
Bewertungsgruppen im Barfußbereich
Der Ottonormalverbraucher, der sich sein Traumbad zulegen will, und der Hausbesitzer, der sich im Keller oder im Garten sogar einen Swimmingpool einbauen lässt, sollten nun besonders gut mitlesen - und nachdenken! Denn was im gewerblichen Bereich bei Saunen, Hallenbädern und dergleichen Vorschrift ist, kann für den gleich gelagerten Privatbereich ja nicht verkehrt sein!
Der Bundesverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand hat nassbelastete Barfußbereiche sprechend der Gefahr des Ausrutschens in drei Bewertungsgruppen eingeteilt. So sind alle Bodenfliesen bzw. Bodenplatten, die man in Deutschland erhalten kann, auf ihre Rutschhemmung untersucht und den Bewertungsgruppen zugeordnet.
Bei den Tests der Rutschhemmung geht eine Person vorwärts und rückwärts über den Belag. Diese Fläche wird im Laufe des Tests immer weiter geneigt, bis die angegurtete Testperson bei vorsichtiger Begehung mit kleinen Schritten ausrutscht. Der erreichte Neigungswinkel ist dann das Maß der Rutschhemmung und führt zur Zuordnung des Bodenbelags in die Bewertungsgruppen A (Mindestneigungswinkel 12°), B (Mindestneigungswinkel 18°) oder C (Mindestneigungswinkel 24°). Die Bewertungsgruppen gelten übrigens trotz der Definition über den Neigungswinkel nur für ebene Böden. Hat also jemand vor im Nassbereich zu fliesen, der etwas geneigt ist, muss er einen Bodenbelag wählen, der extrem rutschhemmend ist.
Bedarf
Planen Sie beim Fliesenkauf ein, dass Sie beim Fliesen legen immer etwas Verschnitt haben. Sie sollten daher etwa 5-Prozent Verschnitt hinzurechnen und je 20 m² noch einen m² in Reserve kaufen. Manchmal hat man auch das "Glück", dass die Fliese die man sich vor Jahren gekauft hat, gar nicht mehr produziert wird. Daher kann es überhaupt nicht schaden, sich einen Vorrat zuzulegen, damit man gegebenenfalls eine kaputte Fliese in einigen Jahren auswechseln kann.
Bruch
Fliesenbruch ist nicht automatisch als Abfall zu bewerten. Sollten sich in ihren Fliesnkarton wirklich einzelne kaputte Fliesen befinden, so kann man dies oft noch zum Verlegen verwenden, da bei der Fliesenverlegung ohnehin geschnitten werden muß. Sollten einzlene Fliesen so zerstört sein dass eine Verwendung unmöglich ist so kann man aus diesem Bruch und den Fliesenschnittresten eigene Mosaike gestalten. Achten Sie hierbei bitte darauf, dass die Bruchkanten oft scharf wie Glasscherben sein können. Das Arbeiten mir Handschuhen ist empfehlenswert. Vor der Verarbeitung können die Bruchstücke auch in einem Betonmischer mit en paar schippen Kies gegeben werden. Dabei werden die Kanten schön abgerundet und die Schnittgefahr wird deutlich reduziert.