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Nicht nur der Außen-, auch der Innenbereich birgt ein erhebliches Gefahrenpotenzial bei der Verlegung auf kritischen Untergründen. Ein typisches Beispiel ist die Verlegung von großformatigen,
zur Verwölbung neigenden Fliesen auf Fußbodenheizungen. Vor allem die zu frühe Inbetriebnahme der beheizten Bodenflächen, die mit einkomponentigen Systemen verlegt sind, kann zu Schäden führen. Denn die zu frühe Inbetriebnahme sorgt für eine extrem hohe Belastung auf das noch nicht vollständig durchgehärtete Dünnbettmörtel-System. Folge dieser Belastung kann das Abscheren der Fliesen sein. Ausschlaggebend für eine sichere Verlegung ist auch hier eine extrem gute und vollflächige Verbundhaftung. Dafür geeignet sind nur in ausreichender Schichtdicke aufgebrachte und mit hoher Flexibilität ausgestattete Kleber. Beide Sopro megaFlex-S2-Systeme können dabei
zum Einsatz kommen. Soll jedoch – wie heute auf vielen Baustellen an der Tagesordnung – die Fußbodenheizung schon nach kurzer Zeit in Betrieb genommen werden, ist das bei einer Wartezeit von drei Tagen nur mit Sopro megaFlex S2 turbo ohne Bedenken möglich. Ein weiteres typisches Einsatzgebiet der Sopro megaFlex-S2-Systeme auf kritischen Untergründen sind Objekte mit großen Schaufensterfronten. Derartige Bereiche in Autohäusern und Einkaufszentren unterliegen – in dem
der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzten Bereich – häufig einer Temperaturbelastung von 80 °C. Etwas weiter entfernt vom Fenster werden dagegen nur noch 20 °C gemessen. Unterschiedliche
Temperaturen wirken hier unterschiedlich lang und intensiv auf die Fläche. Aus diesem Grund werden häufig aufwändige Entkopplungssysteme eingesetzt. Vermeiden lassen sich diese mit den Sopro megaFlex-S2-Systemen. Denn diese bieten auch ohne kostenintensive Entkopplung die Möglichkeit der schadensfreien Verlegung. Auch bei |
Gussasphalt-Flächen, die hohen Temperaturbelastungen ausgesetzt sind – wie beispielsweise in Wintergärten – kommen einkomponentige Klebersysteme sehr schnell an ihre Grenzen. Die notwendige Kompensation von großen Temperaturschwankungen können zementäre Systeme, die nur nach S1 der DIN EN 12002 zugelassen sind, nicht leisten. Anders die Sopro megaFlex-S2-Systeme. Durch seine hohe Flexibilität und die daraus resultierende Zulassung nach DIN EN 12002 mit einer Durchbiegung > 5 mm mit Prüfzeugnissen hält der Sopro megaFlex S2 auch den oben genannten Belastungen in Wintergärten mit Gussasphalt stand. Zusätzlich zeichnet sich der zweikomponentige hochvergütete Kleber durch seine hohe Verbundhaftung zum Untergrund und zu den Fliesen aus. Standardmäßig wird der Sopro megaFlex S2 bei Gussasphalt ohne Grundierung eingesetzt. Darüber hinaus eignet sich das Sopro megaFlex-S2-System speziell auch zur schadensfreien Verlegung auf
• jungem Zementestrich innerhalb von 5 Tagen nach Einbau des Estrichs mit Keramik oder Feinsteinzeug,
• jungen Betonböden, da hier eine Verlegung schon nach vier Wochen ohne Einbau eines Entkopplungs-Systems möglich ist. Hierdurch entsteht ein enormer Zeitvorteil im Vergleich zu anderen
Klebersystemen, die eine Verlegung erst nach drei Monaten ermöglichen. Auf Grund dieser Leistungsmerkmale der Sopro S2-Technologie sind auch Terminbaustellen mit engem Zeitfenster
kein Hindernis für die schadensfreie Verlegung. Unterstützt wird der Verlegeprofi dabei von der Sopro Anwendungstechnik – nicht nur während der Ausführungsphase, sondern schon bei der Planung der Objekte. Als Auftragshilfe bewährt haben sich auch die im Vorfeld bei der Angebotsabgabe beigelegten Verlegeempfehlungen der Sopro Bauchemie für das jeweilige Objekt mit den genannten Produkten und den technischen Merkblättern. Durch die Auflistung und Erläuterung der entsprechenden Verlegematerialien fühlt sich insbesondere der private Bauherr optimal informiert. Und der Handwerksbetrieb kann seine Sachkunde, sein Qualitätsbewusstsein und seine Gewährleistung unter Beweis stellen. |