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Wird der Bindemittelanteil herabgesetzt, kann weniger Wasser durch Hydratation gebunden werden und der Restfeuchtegehalt ist folglich höher. Bei den fertig konfektionierten Mörteln Sopro Rapidur M1 und Rapidur M5 ist die Gesteinskörnung bereits enthalten, so dass die optimale Sieblinie des Zuschlages und das Mischungsverhältnis hier bereits perfekt abgestimmt ist. Dadurch können in sehr kurzer Zeit überdurchschnittlich hohe Festigkeiten und geringe Restfeuchten erreicht werden. Ein geringer Anteil an Überschusswasser, das nicht durch Hydratation gebunden wird, bleibt in der Regel im Estrich zurück. Herrschen nun für die kalte Jahreszeit durchaus übliche Baustellenbedingungen mit Temperaturen deutlich unter 15 Grad, verbunden mit einer hohen Luftfeuchtigkeit von über 80 %, so hat die Restfeuchte nahezu kein Bestreben, den Estrich zu verlassen. Auch der Schnellestrich unterliegt diesen physikalischen Gesetzmäßigkeiten und wird seine Belegereife unter diesen Bedingungen nicht im vorgegebenen Zeitraum erreichen. Zusätzlich wird bei niedrigen Temperaturen der Erhärtungsprozess verlangsamt. Die richtigen klimatischen Bedingungen sollten entsprechend geschaffen werden (optimal sind Temperaturen = 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit = 65%). In der kalten Jahreszeit ist das Gebäude deshalb zu beheizen, denn durch das Erwärmen von kalter Luft wird deren Wasseraufnahmefähigkeit stark erhöht, so dass der Estrich seine Feuchtigkeit in erhöhtem Maße abgegeben kann. Zudem ist eine entsprechend hohe Luftwechselrate einzuhalten damit die Raumfeuchte nicht überproportional ansteigt. Je dicker der Estrich ist, desto weiter ist der Weg, den die Feuchtigkeit aus der unteren Estrichzone an die Oberfläche zurücklegen muss. Es ist entsprechend zu berücksichtigen, dass ein Estrich, der in seiner Dicke deutlich von der Standarddicke von 50 – 60mm abweicht, länger braucht, bis er seine Belegereife erreicht. |
Wird der Bindemittelanteil herabgesetzt, kann weniger Wasser durch Hydratation gebunden werden und der Restfeuchtegehalt ist folglich höher. Bei den fertig konfektionierten Mörteln Sopro Rapidur M1 und Rapidur M5 ist die Gesteinskörnung bereits enthalten, so dass die optimale Sieblinie des Zuschlages und das Mischungsverhältnis hier bereits perfekt abgestimmt ist. Dadurch können in sehr kurzer Zeit überdurchschnittlich hohe Festigkeiten und geringe Restfeuchten erreicht werden. Ein geringer Anteil an Überschusswasser, das nicht durch Hydratation gebunden wird, bleibt in der Regel im Estrich zurück. Herrschen nun für die kalte Jahreszeit durchaus übliche Baustellenbedingungen mit Temperaturen deutlich unter 15 Grad, verbunden mit einer hohen Luftfeuchtigkeit von über 80 %, so hat die Restfeuchte nahezu kein Bestreben, den Estrich zu verlassen. Auch der Schnellestrich unterliegt diesen physikalischen Gesetzmäßigkeiten und wird seine Belegereife unter diesen Bedingungen nicht im vorgegebenen Zeitraum erreichen. Zusätzlich wird bei niedrigen Temperaturen der Erhärtungsprozess verlangsamt. Die richtigen klimatischen Bedingungen sollten entsprechend geschaffen werden (optimal sind Temperaturen = 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit = 65%). In der kalten Jahreszeit ist das Gebäude deshalb zu beheizen, denn durch das Erwärmen von kalter Luft wird deren Wasseraufnahmefähigkeit stark erhöht, so dass der Estrich seine Feuchtigkeit in erhöhtem Maße abgegeben kann. Zudem ist eine entsprechend hohe Luftwechselrate einzuhalten damit die Raumfeuchte nicht überproportional ansteigt. Je dicker der Estrich ist, desto weiter ist der Weg, den die Feuchtigkeit aus der unteren Estrichzone an die Oberfläche zurücklegen muss. Es ist entsprechend zu berücksichtigen, dass ein Estrich, der in seiner Dicke deutlich von der Standarddicke von 50 – 60mm abweicht, länger braucht, bis er seine Belegereife erreicht. |